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GIORA FEIDMAN
"Er überbrückt viele Klüfte zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Unterschieden. Und er tut all dies mit künstlerischer Vollendung. Lang lebe Giora, seine Klarinette und seine Soul Music!" (Leonard Bernstein)
Einem breiten Publikum wurde Giora Feidman bekannt durch seine gemeinsam mit Itzak Perlman komponierte Filmmusik zu Steven Spielbergs Holocaust Drama "Schindlers Liste", für die er 1994 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Diese Liaison zum Film pflegte Feidman auch in den folgenden Jahren und so trat er in Joseph Vilsmaiers "Comedian Harmonists" auf, ebenso wie in "Jenseits der Stille", der Geschichte eines gehörlosen Mädchens, die durch ihr Klarinettenspiel das Tor zur Welt findet.
Bis vor wenigen Jahren galt Giora Feidman noch als "Geheimtipp", heute ist er der "König des Klezmer". Was Anfang der siebziger Jahre als eine Wiedergeburt des Klezmer begann, erwies sich zum Ausklang des 20. Jahrhunderts als ein Ereignis: das Phänomen Feidman. Ohne ihn hätte sich die Klezmer-Musik nie so etablieren können. Er wird als "Maß der Dinge" angesehen und viele Bands kopieren seinen unverwechselbaren Stil. Giora Feidman führt Klezmer auf die beiden hebräischen Wörter "kli" (Instrument) und "zemer" (Lied) zurück. "Ich vermittle Anderen meine innere Stimme, eine Idee, ein Gefühl. Ein Klezmer spielt nicht, er singt. Musik wird an jedem Ort der Welt verstanden, von allen Menschen, gleich welcher Religion, Hautfarbe oder Sprache."
Feidman ist nicht nur "The King of Klezmer", er ist auch ein begnadeter Klarinettist und hervorragender Komponist. Sein Anspruch auf Vielseitigkeit, seine Suche nach immer neuen Variationsmöglichkeiten in den Bereichen des Jazz, Soul, der Klassik und der Klezmer-Musik, fügen sich zu einem einzigartigen Gesamtwerk zusammen. Giora Feidmans Konzerte sind für jeden Zuhörer tief beeindruckende Erlebnisse, die Brücken bauen zwischen Menschen, Nationen und Kulturen.
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Musikliebhaber und Experten sind sich einig wie selten: Giora Feidman ist der „König des Klezmer“. Zwei erfolgreiche und völlig ausverkaufte Konzerte gab der Ausnahmekünstler 2006 in Speyer und im Kloster Eberbach (Eltville a. Rhein). "Keiner interpretiert die aus Osteuropa stammende traditionelle jüdische Intrumentalmusik so einfühlsam wie der Oscarpreisträger", schrieb die Speyerer Morgenpost nach seinem eindrucksvollen Konzert am 6. Februar 2006 in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer. Giora Feidman selbst beschreibt seine Musik so: "Mein Körper ist ein Instrument, meine Klarinette das Mikrophon der Seele."
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