Girl


Girl in the Cafe

„Cinema for Peace“ produziert auf Initiative von Bob Geldof und Richard Curtis ein deutsches Remake des Filmes „The Girl in the Cafe“. Dieser Film wurde im Februar neben George Clooneys „Good Night, and Good Luck“ und Michael Winterbottom mit dem „Cinema for Peace“-Award ausgezeichnet und erstmals der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt. Erst vor wenigen Wochen erhielt diese Parabel für
unkonventionelle Liebe und universelle Verantwortung 3 Auszeichnungen bei den my-Awards, die als wichtigster Fernseh-Preis der Welt gelten.

„The Girl in the Cafe“ erzählt eine romantische Geschichte im Vorfeld eines G8-Gipfels und vermittelt emotionale Botschaften, die das Publikum für die Probleme der 3. Welt sensibilisieren. Das deutsche Remake wird wenige Tage vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm auf SAT 1 ausgestrahlt und steht im Zusammenhang einer Reihe von Aktivitäten, die eine positive Erwartungshaltung gegenüber den acht mächtigsten
Politikern unseres Planeten in Bezug auf Armutsbekämpfung, Bildungsinitiativen und Abbau der Handelsbeschränkungen zum Ziel haben.

Die Initiative „Cinema for Peace“ ist eine weltweite Plattform für wertvolle Filme, kritische Künstler und die Beförderung von Hilfsprojekten. Die jährliche Verleihung der „Cinema for Peace“-Awards findet anlässlich der Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt und geniesst unter anderem die Unterstützung prominenter Aktivisten oder Redner wie Dustin Hoffman, Tim Robbins, Susan Sarandon, George Clooney oder Richard Gere, der als Ehrengastgeber am 12. Februar 2007 auftreten wird. Die „Cinema for Peace“-Selection wird alljährlich von Bob Geldof vorgestellt und von einer internationalen Jury bewertet. Weitere Partner sind UNICEF(seit Anbeginn) und Amnesty International.

Richard Curtis gilt als Europas erfolgreichster Drehbuchautor, verantwortlich für „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Mr. Bean“, „Notting Hill“, „Bridget Jones“ und fast alle weiteren britischen Komödien-Kinohits der vergangenen 10 Jahre. Er gründete die
Hilfsorganisation „Comic Relief“, die seither 750 Millionen Euro gesammelt und viele Hilfsprojekte initiiert hat. Curtis war auch der „spiritus rector“ der Live 8-Kampagne an der Seite von Bob Geldof und entwickelte hierbei Slogans und Inhalte wie „Make Poverty History“ („Deine Stimme gegen Armut“) und die One („Click“)-Kampagne, die mit Hilfe prominenter Aktivisten wie Brad Pitt, Will Smith oder beispielsweise Herbert Grönemeyer deutlich macht, dass in Afrika alle 3 Sekunden ein Kind stirbt. Diese Botschaften wurden im Script zu „The Girl in the Cafe“ entwickelt und demonstrierten den grossen Einfluss von Künstlern auf das Bewusstsein der Gesellschaft sowie den fliessenden Übergang zwischen Fiktion und Realität in einer Welt, in der Menschen ihre Botschaften und ihre Prägung im zunehmenden Masse durch bewegte Bilder erfahren. Das deutsche
Remake hat eine kommerzielle Grundlage, ist jedoch mit einem karitativen Überbau ausgestattet: SAT 1 nimmt für die Refinanzierung ihres Investments den Werbezeiten-erlös für sich in Anspruch, verzichtet jedoch zu Gunsten von „Cinema for Peace“-Projekten sowie „Make Poverty History“ auf die Einnahmen aus DVD-, Video- und Weltvertrieb. Desweiteren verzichten die Produzenten Star Entertainmet (für „Cinema for Peace“) sowie Egoli Tossell („Russian Ark“, „Shooting Dogs“ etc.) auf den Gewinn der Produzenten. Während die Crews und Dienstleister angesichts der kommerziellen Grundlage in üblicher Form bezahlt werden, ist es den Star-Darstellern freigestellt, einen Teil ihrer Gage der Initiative zu überlassen - nach dem Vorbild von Richard Curtis, der die Einnahmen aus den Remake-Rechten „Make Poverty History“ zukommen lässt.


CINEMA FOR PEACE UND G8

Der Film „The Girl in the Cafe“ wurde „Cinema for Peace“-Gründer Jaka Bizilj von Claudia Schiffer für die „Cinema for Peace“-Selection vorgeschlagen, als dieser 2005 die deutsche Delegation zum Abschlusskonzert der Live-8-Kampagne im Rahmen von Geldofs „Long Walk to Justice“ parallel zum G8-Gipfel nach Edinburgh brachte. „The Girl in the Cafe“ war durch seine Ausstrahlung durch die BBC vor dem G8-Gipfel nur der englischen Öffentlichkeit bekannt gewesen, gewann in der Folge einen Golden Globe für die Hauptdarstellerin, den „Cinema for Peace“-Award für Richard Curtis und Regisseur David Yates (u.a. Harry Potter), die Emmys für „Besten Film“, „Bestes Drehbuch“ und „Beste Darstellerin“ 2006 und ist mittlerweile auch in Deutschland auf „arte“ gezeigt worden.

„Cinema for Peace“ wird zum G-8-Gipfel neben dem deutschen Remake von „The Girl in the Cafe“ weitere Initiativen präsentieren, die der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Nöte der Dritten Welt dienen. Dazu wird auch die Plattform „Artist 8“ zählen sowie einem Aufruf zur Beendigung des Konfliktes in Darfur, einem Thema, mit dem sich „Cinema for Peace“ unter anderem vergangene Woche in New York beschäftigt hat - auf Einladung des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und dessen „Global Initiative“, an der unter anderem 50 Staatschefs sowie Wirtschaftsführer, Medienmagnaten, Friedensnobel-preisträger und Hilfs-Initiativen teilnahmen, um Lösungen für die grossen Probleme dieser Welt zu entwickeln. Hierbei wurden u. a. 7,3 Milliarden USD für Initiativen zur Armutsbekämpfung, Forschung und Entwicklung erneuerbarer Energieressourcen zur Verfügung gestellt. Die Bandbreite der Teilnehmer reichte von Philantrophen wie Bill Gates und Warren Buffett über Medienzar Rupert Murdoch und UNO-Generalsekretär Kofi Annan bis hin zu charismatischen Meinungsführern wie Bischof Desmond Tutu oder Barbara Streisand. „Cinema for Peace“ ergänzte die Initiative in Bezug auf die Vermittlung wichtiger humanitärer Botschaften durch das Medium Film und Fernsehen - auf dem gleichen Terrain wie e-Bay-Mitgründer Jeff Skoll, der bei der Konferenz die von ihm co-produzierten Filme „Syriana“ und „Good Night, Good Luck“ als Beispiele für diesen Ansatz vorstellte. Jaka Bizilj verständigte sich bei der Konferenz mit Hollywood-Star Don Cheadle („Ocean’s Eleven & Twelve“, „Hotel Rwanda“) darauf, einen zusätzlichen „Cinema for Peace“- Aufruf in den internationalen Medien zu starten, um den Genozid in Darfur zu stoppen.

 







„Frühstück mit einer Unbekannten - Liebe kann die Welt verändern“,
29.5., 20.15 Uhr auf Sat.1.

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Catherine Deneuve, Julia Jentsch

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Jan Josef Liefers, Julia Jentsch

 


 

 

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