Magic of the Dance


Das Ensemble
(in wechselnder Besetzung)

Antonio Salvadori - Nabucco

Der in Venedig geborene Bariton scheute nach seiner Ausbildung keine Wettbewerbe, die er unter großen Triumphen als Bester seines Faches bewältigte und damit einen phänomenalen Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte. Als einer der jüngsten seines Genres gelang es ihm, in Opern wie "I Pagliacci di Leoncavallo", "Barbiere di Siviglia", in "Ballo in Maschera" oder auch in "Rigoletto" zu debütieren. Bereits 1976 war er die Entdeckung in der Mailänder Scala und 1978 begeisterte er erstmals in der Arena di Verona. Er feierte Triumphe an allen großen Häusern dieser Welt, Opern wie AIDA, Don Carlo, Macbeth, Otello, Carmen, Don Giovanni, La Bohème oder Lohengrin, um nur einige zu nennen, zieren seinen Lebenslauf. Einer der vielen Höhepunkte seiner Karriere war der Auftritt mit Luciano Pavarotti im "Maskenball". Der Bariton aus Venedig, der keine Geringeren als Carlos Kleiber, Riccardo Mutti, Riccardo Chailly oder Lorin Maazel zu seinen Lehrern zählte, hat sich in seiner Karriere hauptsächlich auf die Opern Verdis spezialisiert, aus denen er schon nahezu alle, seiner Tonlage entsprechenden, Hauptrollen gespielt hat. Zu seinen Paraderollen zählte - nicht nur in der Mailänder Scala - die Rolle des ?Nabucco", auch in der Arena di Verona erntete er für seine Interpretation frenetischen Beifall und ließ sich mit stehenden Ovationen feiern.


Monica Minarelli - Fenena

Die international prämierte Mezzosopranistin studierte Klavier und Gesang an den Musikhochschulen in Bologna (G.B. Martini), Ferrera (G. Frescobaldi) und Cesena (B. Maderna) Monica Minarelli hat fast alle großen Rollen ihres Faches interpretiert und weltweit mit den namhaftesten Dirigenten gearbeitet. Sie feierte Triumphe u.a. in: "Figaros Hochzeit" im Teatro La Fenice in Venedig sowie in Ferrera unter der Leitung von Claudio Abbado, "Carmen" im Teatro Carlo Felice von Genua, "Madame Butterfly" unter der Leitung von Daniel Oren und "Orfeo ed Euridice" unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli in Rom. Aufgrund ihres großen Erfolges wird Monica Minarelli seit 1995/96 regelmäßig für Aufführungen in der Arena di Verona verpflichtet und gastierte u.a. in "La Traviata" und "Der Troubadour". Außerdem brillierte sie in "Fedora" an der Mailänder Scala.


Luigi Frattola - Ismaele

Der Tenor wird in der Fachwelt und beim Publikum aufgrund seines sehr breitgefächerten Repertoires, das von der Musik des 17. Jahrhunderts bis zu den veristischen Opern unserer Zeit reicht, hoch geschätzt. Er absolvierte ein Gesangsstudium mit Diplomabschluss im Konservatorium von Piacenza / Italien. Anschließend besuchte er die Verdi-Akademie unter der Leitung des berühmten italienischen Tenors Carlo Bergonzi und setzte seine Studien an der Gesangsschule von Aldo Protti fort. 1992 gewann er den Mattia Battistini Gesangswettbewerb und debutierte mit der Oper La Boheme in der Hauptrolle des Rudolfo. Seine gesanglichen Unternehmungen führten ihn in viele europäische Städte, u.a. Teatro Calderon, Madrid, Holland Park Theatre, London, Festspielhaus Salzburg. Luigi Frattola wird seit langem von allen großen Opernhäusern der Welt umworben. Er sang im Jahre 2000 die Rolle des Ismaele (Nabucco) und die Rolle des Radames (Aida) mit großem Erfolg in der Arena di Verona, wo er auch für die ganze Saison 2001 wieder verpflichtet wurde.


Dino di Domenico - Ismaele


Dino di Domenico schloss als einer der Besten seines Jahrganges das Gesangsstudium am römischen Conservatorio Santa Cecilia ab, wo kein Geringerer als der große Verdi-Interpret Carlo Bergonzi zu seinen Lehrern zählte. Di Domenico wurde in kürzester Zeit zu einem der gefragtesten Gäste an allen großen italienischen Bühnen, wie der Mailänder Scala. Auch in den Opernhäusern in Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und Berlin ist er seit langer Zeit ein gern gesehener und vor allem gefeierter Gast. Große Erfolge in den USA in der Metropolitan Opera New York und der Carnegie Hall runden seine einmalige Karriere ab. Die Zusammenarbeit mit berühmten Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Fabio Luisi und Gustav Kuhn sind für den Tenor eine ständig neue Herausforderung, die ihn zu immer größeren Leistungen animiert.


Alessandro Verducci - Zaccaria

Alessandro Verducci debütiert 1985 in Lecce in Verdis "Trovatore" als Ferrando. Seitdem ist er in den berühmtesten Operntheatern der Welt aufgetreten: Arena di Verona, Maggio Fiorentino, San Carlo in Neapel, L'Opera in Paris, Colonin Buenos Aires, Staatsoper Wien, New York, Mexico City. Er interpretierte alle großen Rollen seines Faches von Mozarts "Don Giovanni" über das romantische Repertoire bis hin zu Verdi. Er trat über 250 Mal als Zaccaria in Verdis "Nabucco" auf. Die internationale Kritik hält ihm für den erfolgreichsten Erben der vergangenen Gesangstradition. Sein umfangreiches Repertoire reicht von Händel bis Puccini. Neben seinen Auftritten auf den großen Bühnen der Welt nahm er auch zahlreiche CDs auf. Seine Interpretation von Bellinis "Sonnambula" wurde von der Kritik als hervorragend gelobt und ist die in der Welt meist verkaufte Schallplatte nach der von Maria Callas. Im April 2003 wurde ihm in Kanada der Preis als bester Verdi-Interpret des Jahres verliehen.


Ambra Vespasiani - Fenena

Ambra Vespasiani studierte Gesang an den Musikhochschulen "G. Rossini" in Pesaro und "S. Cecilia" in Rom. Die Gewinnerin des Gesangswettbewerbs ?A. Belli" von Spoleto debütierte dort als Charlotte in "Werther" und sang anschließend mit überwältigendem Erfolg die Rolle der Cuniza in Verdis früher Oper "Oberto". Bis heute feiert Ambra Vespasiani Triumphe an den bedeutendsten Theatern Italiens, etwa in der Arena di Verona, der Oper Rom, dem Verdi Theater in Trieste oder dem Massimo in Palermo. Sie gastierte bisher mit großem Erfolg auch in den USA, in Spanien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und in vielen anderen Ländern in der ganzen Welt.
Als Mezzosopranistin hat Ambra Vespasiani fast alle großen Rollen ihres Faches interpretiert, so auch die Rollen der Amneris in "Aida" und Fenena in "Nabucco" oder beispielsweise die romantische Rolle der Santuzza in "Cavalleria Rusticana". Außerdem machte sie sich einen Namen als Sängerin in berühmten Requien wie denen von Verdi und Mozart sowie im "Stabat Mater" und der "Kleinen Messe" von Rossini und Vivaldis "Stabat Mater". Sie sang mit bekannten Kollegen wie Alfredo Krauss und unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Zubin Mehta, Daniel Oren, Gianandrea Gavazzeni und Anton Guadagno.


Anna Valdetarra - Abigail

Die Sopranistin studierte Gesang und Violine und gewann zahlreiche nationale und internationale Gesangswettbewerbe, etwa den Wettbewerb "Luciano Pavarotti", den "Wettbewerb für Lyrischen Gesang" am Teatro Regio Parma und das "Festival Verdi" in Parma sowie den internationalen Wettbewerb "Voci Verdiane" in Busseto.
Anna Valdetarra debütierte 1988 mit großem Erfolg in Giuseppe Verdis "Simon Boccanegra" als Amelia. Damit begann eine internationale Karriere, die sie nicht nur an alle großen Theater Italiens, etwa die Arena di Verona, sondern auch nach London und Madrid führte. Sie brillierte unter anderem in Hauptrollen in "Der Troubadour", "Der Maskenball", "Aida", "Othello", "Nabucco", "Tosca" und "Cavalleria Rusticana". Zu Anna Valdetarra's Vorlieben zählen die Interpretationen von Werken der Kammer- und Sakralmusik wie Verdis "Messa di Requiem", Mahlers "Sinfonie Nr.2", "Ein Deutsches Requiem" von Brahms und "Stabat Mater" von Rossini.


Oleg Gordinets, Zaccari


Setzt die große Tradition russischer Bässe fort. Sein Studium schloss Oleg Gordinets an der renommierten Musikakademie Minsk bei Professor Generalow mit Auszeichnung ab. Nachdem er erste Erfolge an verschiedenen russischen Opernhäusern gefeiert hatte, gab er mehrere internationale Gastspiele in Spanien und Portugal, mit so großem Erfolg, dass weitere Tourneen nach Deutschland und in die Schweiz folgten.
Er ist Preisträger des "Weißrussischen Gesangswettbewerbs" in Minsk und erhielt für seine Leistungen die Auszeichnung des "Fjodor Schaljapink"-Wettbewerbs in Moskau. Mit seiner Darbietung der Rolle des Königs in AIDA begeisterte er ein internationales Publikum.


Andrej Morozow, Nabucco

Andrej Morozow absolvierte sein Studium an der Musikakademie Minsk bei Professor Generalow. Danach war der Weg über die führenden russischen Opernhäuser geebnet.
Im Jahr 2000 gewann er den angesehenen italienischen Gesangswettbewerb "Citta Alcamo", der im Allgemeinen den italienischen Größen der klassischen Oper vorbehalten ist.
Seine enorme Bühnenpräsenz und seinen außergewöhnlichen Bariton erprobte er auf Tourneen durch Spanien an den gefragtesten Opernhäusern Madrids und Barcelonas. Seine bisher wichtigsten Erfolge feierte er bei seinen Gastauftritten in Berlin, Köln und Hamburg. Die Rolle des Amonasro gehört zu seinen Paraderollen.


 

 

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