Magic of the Dance


VERONICA FERRES

„Das schwache Geschlecht – Männer!“

Deutschlands größter weiblicher Filmstar las unter dem Titel „Das schwache Geschlecht – Männer!“ aus dem Roman „Blond“ über das Leben von Marilyn Monroe und aus „Sex and the City“ von Candace Bushnell. Frau Ferres präsentierte dabei auf einzigartige Weise intime Nahaufnahmen unterschiedlichster Frauenpersönlichkeiten, die als Frauenikonen ihrer Zeit ein Millionenpublikum begeisterten und noch heute fesseln, und verteilte dabei den einen oder anderen feinsinnigen Seitenhieb auf das „schwache Geschlecht“ – womit in diesem Fall selbstredend die Männer gemeint sind.

Die Lesung begann mit Auszügen aus dem Roman „Blond“ (2000) von Joyce Carlo Oates. Das Buch bietet in einer Montage aus inneren Monologen, Passagen wechselnder Ich-Erzähler, erfundenen Gedichten, Notizen Marilyn Monroes und fiktiven Kommentaren von Zeitgenossen einen eindringlichen Einblick in das Leben und Fühlen einer verletzlichen, traumatisierten Frau, die zur Kunstfigur wurde und daran zerbrach. Die Geschichte der Norma Jeane Baker begann als unerwünschtes Kind. Bis an ihr Lebensende hat sie sich nach Liebe und Anerkennung verzehrt. In diesem Werk geht es nicht um den Star – die Kultfigur Marilyn Monroe – sondern um eine auf das Image einer Sexbombe reduzierten Schauspielerin, die vergeblich darum kämpfte, ernst genommen zu werden. Das Buch sei „vielleicht die rigoroseste, groteskeste, ausuferndste und unflätigste literarische Dekonstruktion einer populären Männerphantasie.” So schrieb Rezensentin Marli Feldvoss in der Neuen Zürcher Zeitung vom 18. Januar 2001. Veronica Ferres sieht in „Blond“ ein Plädoyer für die Liebe und für das faszinierende und einsame Leben einer der besten und talentiertesten, aber auch traurigsten Schauspielerinnen des letzten Jahrhunderts.
Im zweiten Teil der Lesung präsentierte Veronica Ferres ausgewählte Episoden aus „Sex and the City“ von Candace Bushnell (1996). Die New Yorker Autorin malte in ihren gleichnamigen, sehr beliebten Kolumnen im „New York Oberserver“ in den 90er Jahren mit zynischem Wortwitz ein schillerndes Bild der New Yorker Yuppie-Szene. Der universelle Erfolg der daraus entwickelten Fernsehserie ist legendär. Die Erlebnisse der vier fiktiven Protagonistinnen – Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte – rund um alle Aspekte des modernen Lifestyle und die ganz profane Partnersuche in Big Apple gingen in die Geschichte des Fernsehens ein. Naomi Wolf bezeichnete „Sex and the City“ in der Weltwoche vom 8. Juli 2004 als „erstes globales Frauenepos“ mit der starken, selbstbewussten, freien Frau unserer Zeit als Mittelpunkt.

Veronica Ferres – selbst eine Kultfigur des deutschen Films – wurde 1965 in Solingen geboren. Nach dem Abitur ging sie nach München, um Theaterwissenschaften und Germanistik zu studieren. So märchenhaft die Karriere von Veronica Ferres auch erscheinen mag, so hart erkämpft ist sie wirklich. Veronica Ferres verdankt ihren überragenden Erfolg vor allem der zähen Arbeit an sich selbst und der sehr sorgfältigen Auswahl ihrer Rollen. Als Publikumsliebling und Quoten-Queen beschert sie nationalen wie internationalen TV- und Kinoproduktionen traumhafte Ergebnisse (u.a. „Schtonk“ 1992, „Das Suberweib“ 1995, „Rossini“ 1996, „Eine ungehorsame Frau“ 1998, „Ladies Room“ 1998, „Les Misérables 2000, „Die Braut“ 2000, „Die Manns“ 2002, „Kein Himmel über Afrika“ 2005, „Klimt“ 2005). Ihr glamouröses Auftreten und ihr starkes Selbstbewusstein gaben ihr das Image einer „deutschen Sharon Stone“. Mit einer Reihe begehrter Preise wurden ihre bisherigen Leistungen eindrucksvoll honoriert (Bayerischer Filmpreis 2002 und 2004, Grimme Preis in Gold 2002, Goldene Kamera 1998 und 2002, Romy Award 2002, Bambi 1992). Sie ist mehr als ein Star – sie ist ein Phänomen, dem eine unverwechselbare, überzeugende Präsenz in allen Kategorien des Schauspiels - von der Bühne über TV bis zum Kino - gelingt. So hat sie in den Jahren 2002, 2003 und 2004 die Buhlschaft im „Jedermann“ der Salzburger Festspiele unvergesslich dargestellt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Martin J. Krug führt sie außerdem die Geschäfte ihrer Produktionsfirma „Bella Vita“. Zudem engagiert sie sich tatkräftig für ihre eigene Charity-Organisation POWERCHILD.

I do not mind living in a man’s world – as long as I can be a woman in it.
Marilyn Monroe

 

Am 9. Juli 2005 besuchte Veronica Ferres die Nahe-Region für eine Lesung in der Römerhalle in Bad Kreuznach und wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.




13.06.2007 Kastelruther Spatzen
Karten an allen bek. VVK-Stellen und unter 1805-981981 (0,12 €/min)

14.06.2007 Max Raabe & sein Palastorchester
Karten an allen bek. VVK-Stellen und unter 1805-981981 (0,12 €/min)

15.06.2007 "Die große Schloss Herrenchiemsee Galanacht des Musicals"
Karten an allen bek. VVK-Stellen und unter 1805-981981 (0,12 €/min)

16.06.2007 Udo Jürgens - Solo
Karten an allen bek. VVK-Stellen und unter 1805-981981 (0,12 €/min)

17.06.2007 Helmut Lotti Open-Air 2007
Karten an allen bek. VVK-Stellen und unter 1805-981981 (0,12 €/min)


 

 


 

 

Star Entertainment
   
 
 
 
 
 
 

 


  (c) 2004 Star Entertainment GmbH | Eine UHURA Website